In seiner Rede zur Lage der Nation streifte Staatsminister Xavier Bettel etliche wichtige Themen nur am Rande andere erst gar nicht. Eingeschossen hatte er sich auf die "Zukunft unseres Planeten", ohne Zweifel ein wichtiges Thema und das nicht erst seitdem die „Fridays for Futur“ Manifestationen in Europa Usus sind. Diese Manifestationen bringen so manchen dazu sich doch intensiver mit dem Problem auseinander zu setzen, ob aber diese Manifestationen von der Politik und der Wirtschaft in dem Maße auch wahrgenommen werden ist fraglich! (Siehe Donald Trump) Jede politische Partei hatte in ihrem Wahlprogramm Ideen zu diesem doch sehr wichtigen Thema, die Umsetzung davon liegt aber noch in ferner Zukunft.

Selbstverständlich wird nach außen hin so manches unter einem ökologischen Label verkauft, aber wie sieht die Realität aus? Wird hier mit verschiedenen Maßstäben gemessen? Der Einwohner wird zum Zahlen, respektiv zum Energiesparen verdonnert (im besten Fall darum gebeten), die ausländischen Wirtschaftsbetriebe werden im Gegensatz mit steuerlichen und anderen Vorteilen nach Luxemburg gelockt. Auf der einen Seite entstehen dadurch neue Arbeitsplätze und die Wirtschaft bewegt sich in einem positiven Trend, allerdings riskieren wir diese neuen Betriebe schnell wieder zu verlieren, wenn die anfänglichen Vorteile nicht mehr so günstig sind. Was bleibt sind Arbeitslose, leere (evt. Spezifische) Infrastrukturen, verschmutztes Gelände, usw.

Bis 2030 will die Regierung die CO 2 -Emissionen senken, die erneuerbaren Energien steigern und die Energieeffizienz verbessern. „Es ist noch nicht zu spät, etwas zu tun" behauptete Staatsminister Xavier Bettel gegen die globale Erderwärmung. Nein ist es nicht. Aber es kann nicht sein, dass der kleine Mann immer zuerst zur Kasse gebeten wird und die großen Konzerne mit ihren Extrareglungen den Planeten munter weiter verpesten können. So kann es nicht weitergehen!

Ein neues umfangreicheres Klimagesetzt, was für jedermann gilt und das seit längerem gefordert wird, wird dringend gebraucht und das Heute und nicht erst Morgen.

Probleme über Probleme ...

Vertröstet wird die Bevölkerung mit dem Bonbon „gratis öffentlicher Transport“, eine weitere Mogelpackung der

Gambia 2 Regierung. Denn gratis ist der öffentliche Transport ja nicht, nein, er wird nur aus einem anderen Topf bezahlt. Schalterbeamten werden in Zukunft überflüssig sein, da fast alle Fahrkartenschalter in den Bahnhöfen Luxemburgs (außer Bahnhof Luxemburg und Esch-Universität) ihre Türen definitiv schließen werden und das spätestens im März 2020. Das Berufsbild des Schalterbeamten ist nur eines unter vielen was verschwinden respektive sich verändern wird und hinterlässt eine Kluft zwischen Transportanbieter und Kunde. Das Motto: „der Kunde im Mittelpunkt“ muss wohl abgeändert werden ...

Leere Bahnsteige, leere Bahnhöfe, leere Infrastrukturen

Steiererklärung:

Denkt drunn, ofzeginn bis den 31.10.2019!!!

Also zeckt net, wann dir Hëllef braucht, a rufft un.

Weider Informatiounen um Tel: Basa1289 oder 226786-1

Soll das, unser Ziel sein? Schon jetzt steigt die Kriminalität und vor allem der Drogenkonsum ständig in unseren Städten. Wir als SYPROLUX sind gegen leere, verwahrloste Bahnhöfe und Bahnsteige mit umherlungernden Drogenabhängigen! Wir fordern die Regierung auf, ihre Prioritätenliste anzupassen und sich dieser Probleme endlich anzunehmen. Eine „Polizei für den öffentlichen Transport“ wäre da sicher ein erster Schritt. Wir fordern sichere und saubere Bahnhöfe für unsere Kunden! Andere größere Städte Europas dienen dazu als gutes Beispiel! Wir als SYPROLUX werden bezüglich dieser Themen nicht locker lassen und eine Unterredung mit dem neuen beigeordneten Minister für innere Sicherheit, Henri Kox, beantragen, um im Konsens endlich Lösungen zu finden.

Weiter zu machen

Leere Floskeln reichen nicht mehr, wir müssen die Ärmel hochgekrempeln und endlich die Probleme lösen. Es kann nicht sein, dass Verantwortliche die Entscheidungen treffen sollten, sich vor ihrer Verantwortung drücken und diese auf ihre Untergebene abwälzen.

Wer in der Verantwortung steht muss auch so handeln und dafür gerade stehn. Wir brauchen Verantwortliche mit Mut und Rückrad, ansonsten wird unser System wegen Feigheit zusammenbrechen!
 
 
Steve WATGEN