Rapport de la réunion de la Délégation Centrale, le 25.06.2026


Gesundheit und Arbeitssicherheit bei den CFL:

Sicherheit zuerst: Ein Blick auf schnelle Aktionen Bei den CFL hat Sicherheit oberste Priorität. Gestern (25.06.2026) gab es am Gleis eine wichtige Intervention (RAL), bei der die Probleme durch die Hitze den Mitarbeitenden zu schaffen machte.

Hitzebeständig und effektiv: Trotz der hohen Temperaturen hat das Team erneut gezeigt, dass es auf alles vorbereitet ist. Die Erfahrung und Schnelligkeit der Einsatzkräfte sorgte nicht nur für eine rasche Reaktion, sondern auch für die Sicherheit aller Beteiligten.

Entdecken Sie die Zukunft der Sicherheit und Inklusion bei CFL!

Die engagierte Sicherheitsbeauftragte der CFL, Mylène Bianchy, konnte in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Service S&E, den Travailleurs désignés, den Sicherheitskorrespondenten, dem Service DD und der Chancengleichheitsdelegierten der CFL neue Maßstäbe für Sicherheit, Gesundheit, Schutz, Vielfalt und Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz setzen. Hier sind einige der Initiativen, die im Tätigkeitsbericht 2025/2026 vorgestellt werden:

Vielfalt und Inklusion: Jede Stimme zählt. Unsere Programme sind darauf ausgerichtet, ein respektvolles und integratives Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiter zu schaffen. Jeder Einzelne kann zur positiven Unternehmenskultur beitragen und seine Perspektiven einbringen. Initiativen gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander sind von großer Bedeutung. Mit Initiativen wie dem Empow(her)ing Journey Summit und der #stopviolence­Kampagne bewiesen die CFL klare Kante.

Aktive Teilnahme im PSA-Ausschuss (Persönliche Schutzausrüstung): In den Sitzungen des PSA­Ausschusses werden aktiv die Sicherheitsstandards von Morgen gestaltet. Zusammenarbeit und Austausch von Wissen, um die besten Lösungen für unsere Mitarbeitenden zu finden. Recycling von PSA : Sicherheit sollte nicht auf Kosten unserer Umwelt gehen. Aus diesem Grund werden innovative Lösungen gesucht, um Teile unserer Schutzausrüstung wie Helme und Kleidung effizient zu recyceln. So tragen wir aktiv zum Umweltschutz bei, während wir gleichzeitig die Sicherheit unserer Mitarbeiter gewährleisten.

Hochwertige Warnkleidung: Unsere PSA erfüllt höchste Standards, um sowohl Sicherheit als auch Sichtbarkeit am Arbeitsplatz sicherzustellen. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, bestmöglich Schutz und Sichtbarkeit zu garantieren.

Sonnenschutzmittel: Die CFL kümmert sich nicht nur um die Sicherheit, sondern auch um Ihre Gesundheit der Mitarbeiter. Umfassende Tests für Sonnenschutzmittel wurden durchgeführt, so ist der Mitarbeiter auch im Freien geschützt.

Stellungnahme zum „Livre 2“: Vor der Bekanntgabe des Livre 2 wurde die Sicherheitsbeauftragte um Rat und Meinung gefragt. Sorgfältig wurden die Vorschriften analysiert und Verbesserungsvorschläge eingereicht.

Sanitäranlagen im Fokus: In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten haben wir den aktuellen Zustand der Sanitäranlagen erfasst. Ziel ist es, einerseits einen optimalen Zugang zu den Anlagen zu gewährleisten, bzw das Errichten fehlender Infrastrukturen in der Fläche. Besonders hervorzustreichen sind hier die Arbeiten aus den Bereichen BU und MI­EMB. Beide haben eine Kartographie von ihren jeweiligen Anlagen erstellt und so die Mitarbeitenden über Orte und Zugang der Anlagen informiert.

Hygiene-Sets im Service BU: Das Hygiene­Set, bestehend u.a. aus Desinfektionsmittel, Feuchttüchern, sind in Bestellung, um den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt zu werden. Hier könnte man sich überlegen, ob nicht noch andere mobile Berufsgruppen mit solche einem Set ausgestattet werden könnten, wie z.B. Lokführer oder PAT. Denn Hygiene und Gesundheit haben höchste Priorität.

Jede dieser Maßnahmen spiegelt das Engagement für eine sichere, inklusive und umweltfreundliche Arbeitsweise wider. Das Wohlbefinden eines jeden von uns ist unser größtes Anliegen!

Vorstellung der Neustrukturierung des Dienstes der EI:

Im Rahmen umfassender organisatorischer Überlegungen hat der EI­Betrieb festgestellt, dass Anpassungen und Änderungen in unterschiedlichen Bereichen erforderlich sind. Ein wichtiges Ziel dieser Neustrukturierung ist es, die verschiedenen Betriebs- und Unterstützungsleistungen des EI zusammenzuführen und in einer neuen gemeinsamen Niederlassung (Boulevard Kiew, Bonneweg) im Jahre 2028 zu zentralisieren.

Hervorzuheben ist, dass die betroffenen Mitarbeiter sowie die Personalvertreter aktiv in den Planungsprozess eingebunden wurden.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Zusammenlegung der Stellwerke. Diese soll schrittweise und zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Für solch ein Unterfangen braucht es allen voran eine offene und transparente Information der Mitarbeiter im Vorfeld.

Im Überblick die bedeutenden Strukturänderungen:

Management: Ein weiterer stellvertretenden Leiter des EI­Dienstes soll ernannt werden

Zusammenlegung von Einheiten: Die Einheiten El/PT und El/PE werden zusammengelegt und die Einheiten El/ BMS und El/GS werden ebenfalls zusammengeführt.

Schaffung der neuen Struktur „GestionProjets et Business Process“

Schaffung eines Verstärkungsteams

Schaffung des El/SQS (Sicherheit – Qualität – Schutz) was jetzt als EI/QSE fungiert

Insgesamt strebt der EI­Betrieb eine Verbesserung der internen Strukturen an, um die Effizienz und Servicequalität langfristig zu steigern.

Vorstellung der Anpassungen des Ausbildungsprogramms für leitende Rangierlokführer:

Eine Anpassung des Ausbildungsprogramms sowie die dazugehörige Prüfung für leitende Rangierlokführer wurde vorgestellt. Im aktuellen Ausbildungsverfahren müssen leitende Rangierlokführer nach ihrem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung im Ausbildungszentrum eine zusätzliche interne MI-Prüfung ablegen. Diese Anforderung sorgte jedoch für Verwirrung, da Lokführer der TM-Abteilung diese Prüfung nicht ablegen müssen. So wurden Überlegungen hinsichtlich der Notwendigkeit dieser zusätzlichen Prüfungen gemacht, vor allem da keine neue Materie geprüft wird.

Mit der Einführung dieser Änderungen wird erwartet, dass der Ausbildungsprozess für angehende leitende Rangierlokführer effizienter gestaltet und die Anforderungen klarer sowie übersichtlicher definiert werden.

Zu erwähnen ist, dass dieser Beruf weiterhin ausschließlich über die I-Laufbahn zugänglich bleiben soll.

Ein weiteres Problem, was es zu bewältigen gilt, ist die zunehmende Schwierigkeit, qualifiziertes Personal für diese anspruchsvolle Tätigkeit zu gewinnen und zu motivieren. Dies ist teilweise auf das sehr umfangreiche Ausbildungsprogramm zurückzuführen, was potenzielle Bewerber abschrecken könnte.

Gründung der neuen Cyber-Abteilung:

Am 1. Januar 2027 soll die neue Abteilung offiziell ihre Arbeit aufnehmen, hauptsächlich soll sich die neue Abteilung die Cybersicherheit des gesamten Konzerns (CFL, CFLcargo und die Tochtergesellschaften) übernehmen und wird dem Informatik Dienst im Organigramm gleichgestellt. Die neue Cyber-Abteilung soll von 17 Mitarbeitern auf insgesamt 25 Mitarbeiter bis 2030 zu wachsen. Vergleichbare CyberStrukturen haben sich bereits bei anderen luxemburgischen und europäischen Unternehmen bewährt.

Als Sozialpartner begrüßen wir diesen Schritt Cybersicherheitsstrategie des CFL­Konzerns, um Herausforderungen der digitalen Zukunft effektiv begegnen.

der den zu

Annahme der allgemeinen Dienstvorschrift OG 10 „culture juste“:

Die allgemeine Dienstvorschrift OG 10 „culture juste“ wurde angenommen und wird am 01. Januar 2027 in Kraft treten. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Fortschritt in Sachen Ablauf und Zeitrahmen in welchem etwaige Untersuchungen abgeschlossen werden müssen.

Um einen reibungslosen Übergang zur neuen Regelung sicherzustellen, werden bis zum Inkrafttreten umfassende Schulungen für die verantwortlichen Mitarbeiter organisiert. Diese Schulungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um den neuen Anforderungen der OG 10 zu erfüllen.

Die bevorstehenden Schulungen werden daher nicht nur darauf abzielen, bloß die neuen Anforderungen zu vermitteln, sondern auch die Mitarbeiter zu ermutigen, eine proaktive Haltung einzunehmen. Offene Kommunikation und regelmäßige Rückmeldungen werden als Schlüssel zur Identifizierung und Lösung von Problemen anerkannt.

Dienstvorschrift OG 43 und das Recht auf Nichterreichbarkeit (respect du droit à la déconnexion):

Die allgemeine Dienstvorschrift Nr. 43 wurde verabschiedet, diese regelt das Recht auf Nichterreichbarkeit und wird am 01. Juli 2026 im Kraft treten.

Das „Recht auf Nichterreichbarkeit“ in der Arbeitswelt bezieht sich auf die Regelung, dass die Mitarbeiter außerhalb Ihrer festgelegten Arbeitszeiten nicht erreichbar sein müssen. Dies bedeutet, dass Mitarbeitende während ihrer Freizeit nicht verpflichtet sind, Anrufe, E-Mails oder andere Mitteilungen von Vorgesetzten oder Kollegen zu beantworten.

Beim Bereitschaftsdienst, flexiblen Schichten oder Rückruf zum Dienst ist diese Vorschrift jedoch nicht anwendbar.

Informationen über den Personalbestand:

Eine umfassende Liste der bestehenden Pàrp­Posten (Postes à responsabilités particulières) bei den CFL wurde vorgestellt. Insgesamt existieren 310 Pàrp­Posten, die auf die verschiedenen Laufbahnen (I­; A­; M­; S­ und B­Laufbahn) aufgeteilt sind. Zudem ist zu erwähnen, dass 95 Mitarbeiter nicht über den erforderlichen Dienstgrad verfügen.

Änderung der Dienstvorschrift OG 8 betreffend Punkte für die Verteilung der Arbeitskleidung:

Bislang hat sich leider nichts geändert. Weder wurde die Menge an persönlicher Arbeitskleidung aufgestockt, noch wurde ein entsprechender Vorrat angelegt, um bei Engpässen entgegenzusteuern. Infolgedessen verfügen verschiedene Berufsgruppen nicht über ausreichend Arbeitskleidung. Die Situation erscheint mittlerweile zunehmend besorgniserregend, insbesondere aufgrund der als unzureichend empfundenen Qualität bestimmter Artikel, wie zum Beispiel Hemden und Softshelljacken, sowie der Nichtverfügbarkeit mehrerer weiterer Artikel. Diese Umstände verschärfen die bestehenden Schwierigkeiten zusätzlich.

Ernennung des neuen Gleichstellungsbeauftragten:

Da Frau Gaby Birtz aus persönlichen Gründen ihr Amt als Gleichstellungsbeauftragte niedergelegt hat, wurde für den vakanten Posten Herr Jérôme Trausch vorgeschlagen und offiziell angenommen.

Die Versammlung würdigte Gaby Birtz als erste Person, die diese bedeutende Position bei CFL innehatte, und bedankte sich für ihren langjährigen Einsatz.

Divers:

• Bonus für stellvertretende Teamleiter im TMBetrieb: Bei Abwesenheit oder Langzeitkrankheit eines Teamleiters (Chef de Brigade) übernimmt der annonce welter.indd 2 Stellvertreter dessen Aufgaben. Dazu zählen auch die

Sicherheitsverantwortung sowie die Fertigmeldung des Fuhrparks nach Wartungsarbeiten. Derzeit wird diese Zusatzbelastung nicht vergütet. Daher wird vorgeschlagen, für den Zeitraum, in dem der Stellvertreter diese Funktion ausübt, einen Bonus von 5 Punkten zu gewähren. Eine ähnliche Regelung gilt bereits für die Mitarbeiter die die Funktion MOTRA ausüben.

• Digitales Automatisches Kupplungssystem im Schienengüterverkehr: Mylène Bianchy, ebenfalls Mitglied der CSL, informierte die Anwesenden darüber, dass die Arbeitnehmerkammer (CSL) um eine Stellungnahme zu dem Gesetzesentwurf (N°8613) gebeten wurde. Dieser Gesetzesentwurf sieht Zuschüsse für technische Innovationen im Bereich des Schienengüterverkehrs vor. Im Fokus steht hier das digitale automatische Kupplungssystem im Schienengüterverkehr. Die Entwicklung dieser DAC geschieht auf europäischer Ebene und mit europäischer Finanzierung. Indes ist die CFLcargo aktiv in das Pilotprojekt „pioDac“ eingebunden bei dem es darum geht erste Versuche Schienengüterwagen und Loks durchzuführen. Der Luxemburger Staat will nun dieses europäische Projekt unterstützen mittels Bereitstellung von staatlichen Zuschüssen. Ein Gesetzesprojekt, welches wir als SYPROLUX nur unterstützen können.

Die Geldmittel sollen für Planung, Entwicklung und Ausstattung von Lokomotiven und Güterwagen mit dem digitalen automatischen Kupplungssystem bereit gestellt werden für den Zeitraum zwischen 2027-2029.

Pour le SYPROLUX

Mylène Bianchy, Fränz Duhr, Ed. Mallinger, Steve Watgen, Nelson Costa